Bruststraffung | Dr. Stefan Gärner

Bruststraffung

Bruststraffung

Eine schön geformte und straffe Brust ist der Wunsch vieler Frauen, doch mit dem Alter beginnt die Haut leider an Elastizität zu verlieren und das kann sich auch an den Brüsten bemerkbar machen. Weitere Gründe für einen erschlafften Busen können ebenfalls eine Schwangerschaft und das anschließende Stillen, oder eine starke Gewichtsreduktion sein. Die betroffenen Frauen fühlen sich oftmals nicht mehr wohl in ihrer Haut, nicht selten leidet das Selbstwertgefühl extrem darunter. Mit einer Bruststraffung ist es möglich, den Patientinnen wieder ein positives Körpergefühl und damit ein großes Stück besserer Lebensqualität zurückzugeben. Sollten Sie sich über eine Bruststraffung informieren wollen, freue ich mich sehr über Ihren Besuch bei mir in der Ordination. Gemeinsam besprechen wir, was ich für Sie tun kann, um das von Ihnen gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Termin vereinbaren

 

Was muss ich vor der Bruststraffung beachten?

Im ersten Schritt erfolgt immer ein ausführliches Beratungsgespräch und eine Untersuchung der Brust. Das ist wichtig, da ich anhand dieser Kriterien einen Behandlungsplan erstelle, welcher individuell auf Sie und Ihre Wünsche abgestimmt ist. Nach der Untersuchung teile ich Ihnen mit, was sich machen lässt und wie genau ich dabei am besten vorgehe, um das von Ihnen gewünschte Ergebnis zu erhalten. Zudem erfolgt die Aufklärung über mögliche Risiken und Komplikationen, welche sich bei keiner Operation zu 100% ausschließen lassen können. Natürlich nehme ich mir ebenfalls ausreichend Zeit, Ihre Fragen zu beantworten, damit Sie am Tag des Eingriffes mit einem möglichst ruhigen Gefühl zu mir in die Klinik kommen können.

Bei der Bruststraffung handelt es sich um einen größeren Eingriff, der unter Vollnarkose stattfindet. Dementsprechend ist es wichtig, dass Sie sich gut darauf vorbereiten. Dazu gehört das Absetzen bestimmter Medikamente, wie beispielsweise Aspirin, Seractil, Voltaren oder Thomapyrin, und das 14 Tage vor dem operativen Eingriff. Gleiches gilt auch für Schlafmittel. Zudem sollten Sie versuchen den Konsum von Alkohol und Nikotin einzuschränken oder noch besser komplett einzustellen. Bis zu sechs Stunden vor der Operation dürfen Sie noch leichte Mahlzeiten einnehmen, bis zu zwei Stunden davor noch klare Flüssigkeiten, wie Wasser oder ungesüßten Tee.

 

Wie verläuft die Bruststraffung?

Eine Bruststraffung kann unterschiedlich verlaufen. Hier spielt unter anderem eine Rolle, wie stark die Brust hängt. Ist keine allzu große Straffung notwendig, reicht es oftmals aus, das Zuviel an Haut zu entfernen und die Brustwarze ein Stück nach oben zu setzen.

Durch eine Straffung kann es durchaus vorkommen, dass Brustvolumen verloren geht, weshalb sich viele Patientinnen zusätzlich für Brustimplantate entscheiden. Dies kann entweder während einer oder in zwei getrennten Operationen erfolgen.

Eine dritte Option besteht darin, Ihre Brust zu straffen und gleichzeitig zu verkleinern. Diese Methode ist vor allem für Frauen geeignet, welche unter einer zu großen Brust leiden. Ein zu großer Busen kann sich negativ auf den Körper auswirken, da die betroffenen Frauen im Alltag mit starken Schmerzen zu kämpfen haben. Hier entferne ich die überschüssige Haut und das Zuviel an Drüsen- und Fettgewebe.

Wie bei der Brustvergrößerung gibt es auch bei der Bruststraffung unterschiedliche Vorgehensweisen. Am häufigsten kommen die zirkuläre Technik, die Lejour-Technik und die T-Schnitt-Methode zum Einsatz.

Die zirkuläre Technik zeichnet sich dadurch aus, dass sie vor allem bei einem leichten Hautüberschuss zum Einsatz kommt. Hierbei schneide ich vorsichtig um die Brustwarze herum und kann anschließend die überschüssige Haut entfernen.

Bei der Lejour-Technik entferne ich nicht nur die Haut um die Brustwarze herum, sondern ebenfalls die Haut direkt unter der Brustwarze. Diese Methode ist vor allem bei Frauen mit einem mittleren Hautüberschuss geeignet.

Die T-Schnitt-Methode ist am aufwändigsten. Im Endeffekt erfolgt der Schnitt wie bei der Lejour-Technik, allerdings setze ich zusätzlich einen Schnitt in die Unterbrustfalte. Dadurch ist es mir möglich, auch einen sehr großen Hautüberschuss zu entfernen.

Wichtig zu wissen: Bei einer Bruststraffung findet in den meisten Fällen eine leichte „Überstraffung“ statt, denn innerhalb der ersten Monate nach dem Eingriff, senkt sich die Brust noch etwas herab.

 

Muss ich mit Risiken oder Komplikationen rechnen?

Jede Operation birgt die Gefahr möglicher Komplikationen und Risiken. Dank der modernen Medizin kommt dies heutzutage jedoch immer seltener vor. Zu den Risiken und Komplikationen zählen unter anderem Wundheilungsstörungen, Infektionen, Blutungen oder unschöne Narben. Kommen Brustimplantate zum Einsatz, dann besteht immer die Gefahr, dass Ihr Körper diese als Fremdkörper wahrnimmt und versucht die Implantate abzustoßen. Dies kann beispielsweise in Form einer Kapselfibrose passieren. In diesem Fall ist es notwendig, die Silikonkissen sofort zu entfernen.

Rötungen, Schwellungen, blaue Flecken und leichte Nachblutungen direkt nach der Bruststraffung sind normal und vergehen innerhalb der nächsten Tage bis Monate. Es ist wichtig, dass Sie immer zu den Nachsorgeterminen erscheinen, denn dort kann ich kontrollieren, ob die Brust nach Plan verheilt und schnell eingreifen, sollte dies notwendig sein.

 

Was muss ich nach der Bruststraffung beachten?

Ein operativer Eingriff ist für den Körper mit sehr viel Stress verbunden, weswegen es nach der Behandlung unbedingt notwendig ist, sich sehr viel Ruhe zu gönnen. Direkt nach der Operation erhalten Sie einen speziellen Stütz-BH, welchen Sie in den ersten sechs Wochen sowohl am Tag als auch in der Nacht tragen müssen. Versuchen Sie ebenfalls in dieser Zeit nicht auf dem Bauch zu schlafen, denn dies könnte sich ungünstig auf die Heilung der Brust auswirken.

Zudem sollten Sie in den ersten sechs Wochen auf Sauna, Dampfbad und Solarium verzichten, auch anstrengende Tätigkeiten sind in diesem Zeitraum zu meiden. Danach dürfen Sie wieder mit leichten sportlichen Aktivitäten beginnen.

Duschen ist nach etwa eine Woche postoperativ erlaubt, Sie sollten jedoch darauf achten, die Wundnähte nicht komplett aufweichen zu lassen. Ein Vollbad dürfen Sie sich nach etwa fünf Wochen wieder gönnen.

Damit die Wundheilung recht reibungslos verläuft, empfehle ich, den Konsum von Alkohol und Nikotin vorerst einzustellen. Wichtig ist eine gute Narbenpflege. Je besser Sie diese pflegen, desto schöner ist die Heilung und sie sind später nicht mehr so gut zu sehen. Wie Sie dabei am besten vorgehen, bespreche ich mit Ihnen während des Beratungsgespräches. Sollten Sie dennoch Fragen haben, können Sie sich natürlich jederzeit an mich wenden, denn auch nach der Operation stehe ich Ihnen beratend zur Seite.

 

Wann ist das Endergebnis sichtbar?

Die Bruststraffung gehört zu den Behandlungen, bei welchen Sie sich etwas gedulden müssen, bis Sie das Endergebnis sehen können. Dies liegt daran, dass Ihr Körper sich ausreichend von den Strapazen erholen muss. Zudem kann es einige Zeit dauern, bis die Schwellungen komplett zurückgegangen sind und sich die Brust in ihre endgültige Position begeben hat. Insgesamt kann es bis zu einem halben Jahr dauern, bis Sie das Endergebnis betrachten können.

 

Kann ich nach einer Bruststraffung noch stillen?

In der Regel kommt es zu keiner Beeinträchtigung der Stillfähigkeit, leider lässt sich dieses Risiko aber auch nicht vollkommen ausschließen. Während der Operation gehe ich immer so schonend wie möglich vor, damit es zu keinen Verletzungen an den Drüsen kommt, welche für die Produktion der Muttermilch zuständig sind.

 

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Die Preise bei einer Bruststraffung und Brustverkleinerung beginnen in meiner Ordination ab 6.200€. Allerdings lässt sich der Preis nicht pauschal festlegen, denn je nach Wunsch der Patientin, kann sich dieser unterscheiden. So kommt es beispielsweise darauf an, wie groß der Hautüberschuss ist, mit wie viel Aufwand die Operation verbunden ist und ob Sie sich zusätzlich noch eine Vergrößerung der Brust mithilfe von Implantaten wünschen. 

Es kann sein, dass die Krankenkasse die Kosten teilweise oder sogar ganz für die Operation übernimmt. Leidet die Patientin unter starken Schmerzen, da die Brust zu groß und schwer ist, liegt ein Fall vor, welcher eine medizinisch indizierte Straffung in Kombination mit einer Verkleinerung der Brust notwendig macht.

Während des persönlichen Beratungsgespräches und der damit verbunden Untersuchung, erstelle ich Ihnen einen individuell auf Sie und Ihre Bedürfnisse angepassten Behandlungsplan, welcher ebenfalls die Kosten enthält.