Handschmerzen: Welcher Arzt ist der richtige Ansprechpartner?

IN WIEN

Bei Handschmerzen ist nicht immer klar, welcher Arzt zuständig ist. Dr. Gärner erklärt, wann der Hausarzt genügt, wann die Handchirurgie der richtige Weg ist und welche Beschwerden in die Orthopädie, Rheumatologie oder Neurologie gehören.

Inhaltsverzeichnis

Handschmerzen, welcher Arzt? Diese Frage stellen sich viele Menschen, wenn die Hand beim Greifen schmerzt, die Finger nachts kribbeln oder ein Finger beim Strecken plötzlich schnappt. Die Hand ist ein kompliziertes Zusammenspiel aus Knochen, Gelenken, Sehnen, Bändern, Nerven und Muskeln. Je nachdem, welche Struktur betroffen ist, kann ein anderes Fachgebiet zuständig sein. Als Facharzt für Plastische Chirurgie mit Schwerpunkt Handchirurgie sehe ich in meiner Ordination in Wien regelmäßig Patientinnen und Patienten, die wegen ihrer Beschwerden bereits unterschiedliche Ärzte aufgesucht haben.

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen eine Orientierung geben: Welche Beschwerden gehören zuerst zum Hausarzt, wann ist die Handchirurgie der richtige Weg und bei welchen Ursachen sind Orthopädie, Rheumatologie oder Neurologie besser geeignet? Am Ende finden Sie außerdem Warnzeichen, bei denen Sie nicht warten sollten.

Der Hausarzt als erste Anlaufstelle

Bei vielen Handschmerzen ist der Hausarzt der sinnvolle erste Schritt. Er kennt Ihre Krankengeschichte, kann eine erste Untersuchung durchführen, bei Bedarf Blutwerte bestimmen und geeignete Maßnahmen wie Schonung, eine Schiene oder schmerzlindernde Medikamente empfehlen.

Viele Beschwerden, etwa eine Überlastung nach ungewohnter Arbeit oder eine leichte Sehnenscheidenentzündung, bessern sich mit einer geeigneten Behandlung innerhalb weniger Wochen. Wenn die Schmerzen trotz Schonung nach etwa zwei bis vier Wochen nicht besser werden, wiederkehren, mit Taubheit oder Kraftverlust einhergehen oder die Beweglichkeit der Finger einschränken, ist eine weiterführende Abklärung sinnvoll. Bei ausgeprägten Beschwerden oder neurologischen Ausfällen sollten Sie allerdings nicht mehrere Wochen warten.

Der Hausarzt kann Ihnen eine Überweisung ausstellen und empfehlen, welches Fachgebiet für Ihr Beschwerdebild am besten geeignet ist.

Wann ist die Handchirurgie zuständig?

Die Handchirurgie befasst sich mit Erkrankungen und Verletzungen der Hand, die eine gezielte Diagnose und gegebenenfalls eine operative Behandlung erfordern. In Österreich wird sie unter anderem von entsprechend spezialisierten Fachärzten für Plastische Chirurgie sowie für Orthopädie und Traumatologie ausgeübt.

Ein Handchirurg untersucht nicht nur, sondern kann je nach Erkrankung auch konservative Behandlungen wie eine Schienenversorgung, Injektionen oder Handtherapie veranlassen. Wenn eine Operation notwendig wird, kann diese ebenfalls handchirurgisch geplant und durchgeführt werden.

Typische Krankheitsbilder, mit denen Sie direkt zu mir kommen können, sind:

Karpaltunnelsyndrom

Der Mittelnerv wird im Handgelenk eingeengt. Typisch sind Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Daumen, Zeige- und Mittelfinger, besonders nachts. Mehr dazu unter Karpaltunnelsyndrom.

Schnellender Finger

Die Beugesehne gleitet nicht mehr frei durch das erste Ringband. Der Finger schnappt oder blockiert beim Beugen und Strecken. Mehr dazu unter Schnellender Finger.

Morbus Dupuytren

In der Hohlhand bilden sich Knoten und Stränge, die einen oder mehrere Finger langsam in eine Beugestellung ziehen. Mehr dazu unter Dupuytren’sche Kontraktur.

Rhizarthrose

Eine Arthrose des Daumensattelgelenks, die Schmerzen beim Greifen, Drehen und Aufschrauben verursacht.

Ganglion

Ein gutartiger, mit Gelenk- oder Sehnenscheidenflüssigkeit gefüllter Knoten am Handgelenk oder an den Fingern, der Druck, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen verursachen kann.

Sehnenscheidenentzündung

Besonders am Daumen und an der Daumenseite des Handgelenks können Schmerzen auftreten, etwa bei einer Tendovaginitis de Quervain. Eine handchirurgische Abklärung ist vor allem sinnvoll, wenn die Beschwerden trotz Behandlung nicht abklingen.

Daneben behandle ich Verletzungen von Sehnen, Nerven und Bändern, Verengungen anderer Nerven am Ellbogen und Handgelenk sowie Folgezustände nach Brüchen oder früheren Operationen. Einen Überblick über mein Leistungsspektrum finden Sie auf der Seite Handchirurgie.

Wann gehören Handschmerzen in die Orthopädie?

Die Orthopädie ist zuständig, wenn Erkrankungen des Bewegungsapparats im Vordergrund stehen. Dazu gehören beispielsweise Gelenkverschleiß, Fehlstellungen oder Beschwerden, die im Zusammenhang mit der Halswirbelsäule oder der Schulter auftreten.

Auch wenn Sie bereits wegen anderer Gelenkbeschwerden in orthopädischer Behandlung sind, kann es sinnvoll sein, die Handschmerzen dort anzusprechen. Viele Orthopäden behandeln Handschmerzen zunächst konservativ, etwa mit Physiotherapie, Schienen, geeigneten Medikamenten oder Injektionen. Ob weitere Verfahren wie eine Stoßwellenbehandlung sinnvoll sind, hängt von der genauen Diagnose ab.

Wenn eine Operation an der Hand notwendig wird, erfolgt je nach Spezialisierung eine Überweisung an die Handchirurgie oder die Behandlung durch einen entsprechend ausgebildeten Orthopäden beziehungsweise Unfallchirurgen selbst. Die Grenze zwischen den Fachgebieten ist hier fließend. Entscheidend ist die Erfahrung mit dem jeweiligen Krankheitsbild.

Bei Brüchen des Handgelenks, der Mittelhand oder der Finger nach einem Sturz ist die Unfallchirurgie beziehungsweise eine entsprechende Notfallambulanz die richtige erste Anlaufstelle. Dort wird die Verletzung untersucht, bei Bedarf geröntgt und durch Ruhigstellung, Reposition oder Operation versorgt.

Spätfolgen wie Fehlstellungen oder eine Arthrose nach einem Bruch können später handchirurgisch behandelt werden.

Wann ist die Rheumatologie der richtige Ansprechpartner?

Wenn mehrere Fingergelenke gleichzeitig schmerzen, geschwollen sind und morgens länger als eine halbe Stunde steif bleiben, kann eine entzündliche Gelenkerkrankung wie die rheumatoide Arthritis dahinterstecken.

Typisch ist häufig, dass beide Hände betroffen sind und die Beschwerden auch in Ruhe auftreten. Eine rheumatoide Arthritis kann jedoch auch asymmetrisch beginnen. Andere entzündliche Erkrankungen wie die Psoriasis-Arthritis oder Gicht können ebenfalls Beschwerden an den Händen verursachen. In diesem Fall ist die Rheumatologie das richtige Fachgebiet, weil eine entzündlich-rheumatische Erkrankung den ganzen Körper betreffen kann und häufig eine gezielte medikamentöse Behandlung erfordert. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser lassen sich bei Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis bleibende Gelenkschäden verhindern. Bei einem begründeten Verdacht sollten Sie deshalb nicht erst mehrere Wochen abwarten.

Die Handchirurgie kommt gegebenenfalls später ins Spiel, wenn trotz medikamentöser Behandlung Sehnenschäden, ausgeprägte Gelenkveränderungen oder Fehlstellungen auftreten, die die Funktion der Hand beeinträchtigen.

Wann sollte die Neurologie die Hand abklären?

Kribbeln, Taubheit, Ameisenlaufen und ein Gefühl, als wären die Finger eingeschlafen, können auf eine Beteiligung der Nerven hinweisen.

Eine häufige Ursache ist das Karpaltunnelsyndrom, das ich als Handchirurg ebenfalls untersuche und behandle. Zur genaueren Diagnose kann eine Nervenmessung sinnvoll sein, insbesondere eine Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit. Diese wird in der Neurologie durchgeführt und hilft dabei, eine Nerveneinengung zu bestätigen, ihren Schweregrad einzuschätzen und andere Ursachen abzugrenzen.

Die Neurologie ist außerdem die richtige Anlaufstelle, wenn die Beschwerden nicht nur die Hand, sondern den ganzen Arm betreffen, wenn eine Polyneuropathie, zum Beispiel bei Diabetes, vermutet wird oder wenn Hinweise auf eine Nervenwurzelreizung im Bereich der Halswirbelsäule bestehen.

Nervenschmerzen können sich brennend, elektrisierend oder stechend anfühlen. Häufig folgen die Beschwerden dem Versorgungsgebiet eines bestimmten Nervs. Beim Karpaltunnelsyndrom betrifft das beispielsweise vor allem Daumen, Zeige- und Mittelfinger.

Bei einem bestätigten Karpaltunnelsyndrom ist nicht automatisch eine Operation notwendig. Je nach Schweregrad können zunächst eine Schiene oder andere konservative Maßnahmen sinnvoll sein. Wenn die Beschwerden ausgeprägt sind, ein Kraftverlust auftritt oder konservative Behandlungen nicht ausreichend helfen, kann eine handchirurgische Operation infrage kommen.

Welche Beschwerden deuten auf welche Ursache hin?

Zur ersten Orientierung hilft es, auf den Charakter der Schmerzen zu achten.

  • Nächtliches Kribbeln und Taubheit in Daumen, Zeige- und Mittelfinger sprechen für ein Karpaltunnelsyndrom.
  • Schnappen oder Blockieren eines einzelnen Fingers beim Beugen und Strecken deutet auf einen schnellenden Finger hin.
  • Tastbare Knoten oder Stränge in der Hohlhand mit langsam zunehmender Beugung der Finger sind typisch für Morbus Dupuytren.
  • Schmerzen an der Daumenbasis beim Aufschrauben, Drehen oder festen Zugreifen können auf eine Rhizarthrose hinweisen.
  • Ein praller Knoten am Handrücken oder Handgelenk kann ein Ganglion sein.
  • Schmerzen an der Daumenseite des Handgelenks, die beim Heben eines Kindes oder bei bestimmten Greifbewegungen zunehmen, können auf eine Sehnenscheidenentzündung hinweisen.
  • Schwellungen mehrerer Fingergelenke mit längerer Morgensteifigkeit, besonders an beiden Händen, sollten auf eine entzündlich-rheumatische Ursache untersucht werden.

Diese Zuordnung ersetzt keine Untersuchung. Viele Beschwerden überlagern sich, und nicht selten liegt mehr als eine Ursache vor. In meiner Ordination untersuche ich die Hand klinisch, ergänze bei Bedarf Ultraschall oder Röntgen beziehungsweise veranlasse eine Nervenmessung und bespreche mit Ihnen, welche Behandlung sinnvoll ist.

Bei welchen Warnzeichen sollte ich sofort zum Arzt?

Die meisten Handschmerzen sind nicht gefährlich und können ohne Notfallbehandlung abgeklärt werden. Es gibt jedoch Situationen, in denen Sie nicht warten sollten.

Nach einem Sturz oder Unfall

Bei starker Schwellung, Fehlstellung oder der Unfähigkeit, die Hand zu bewegen, besteht der Verdacht auf einen Bruch, eine Verrenkung oder eine Sehnenverletzung. Lassen Sie die Verletzung umgehend untersuchen.

Nach einer Schnittverletzung

Wenn Sie einen Finger nicht mehr beugen oder strecken können oder die Fingerkuppe taub ist, kann eine Sehne oder ein Nerv verletzt sein. Hier ist eine rasche chirurgische Abklärung notwendig.

Bei Verdacht auf eine Infektion

Zunehmende Rötung, Überwärmung, pochende Schmerzen und Fieber, besonders nach einer kleinen Verletzung oder einem Biss, können auf eine Infektion hinweisen. Auch starke Schmerzen beim passiven Strecken eines geschwollenen Fingers sind ein Warnzeichen für eine mögliche tiefe Infektion.

Bei plötzlich auftretender Taubheit oder Lähmung

Wenn ohne erkennbare Ursache die Kraft oder das Gefühl in einer Hand plötzlich nachlässt, besonders zusammen mit Sprachstörungen, Gesichtslähmung oder Schwäche eines Arms, muss ein Schlaganfall ausgeschlossen werden. Rufen Sie in diesem Fall sofort die Rettung unter 144.

Bei Durchblutungsstörungen

Eine plötzlich blasse, kalte oder bläuliche Hand, besonders zusammen mit starken Schmerzen oder Gefühlsverlust, kann auf eine akute Durchblutungsstörung hinweisen. Auch das ist ein medizinischer Notfall.

Bei Verdacht auf Schlaganfall oder eine akute Durchblutungsstörung zählt jede Minute. Auch tiefe Infektionen sowie schwere Sehnen- und Nervenverletzungen sollten rasch behandelt werden, um bleibende Schäden möglichst zu vermeiden.

Wie läuft die Abklärung in meiner Ordination ab?

Für einen Termin in meiner Ordination brauchen Sie keine Überweisung. Sie ist aber hilfreich, wenn bereits Untersuchungen durchgeführt wurden. Bringen Sie bitte alle vorhandenen Unterlagen mit, zum Beispiel Röntgenbilder, Ultraschallbefunde oder eine Nervenmessung. Im Gespräch möchte ich genau wissen, wann die Schmerzen auftreten, was sie auslöst, was sie lindert und wie sie Ihren Alltag und Ihren Beruf einschränken.

Danach untersuche ich die Hand: Beweglichkeit der Gelenke, Kraft, Gefühl, Tastbefund von Sehnen und Knoten sowie gezielte Funktionstests für Nerven und Sehnen. In vielen Fällen lässt sich bereits dadurch eine Verdachtsdiagnose stellen. Wenn nötig, ergänze ich die Abklärung durch bildgebende Untersuchungen oder veranlasse eine Nervenmessung.

Anschließend besprechen wir die Behandlung, die bei vielen Erkrankungen zunächst konservativ beginnt. Eine Operation empfehle ich dann, wenn sie aufgrund des Befundes sinnvoll oder notwendig ist, beispielsweise bei fortgeschrittenen Nervenschäden, bestimmten Verletzungen oder anhaltenden Beschwerden trotz geeigneter konservativer Therapie.

Als Wahlarzt rechne ich direkt mit Ihnen ab. Bei medizinisch notwendigen und erstattungsfähigen Leistungen kann eine teilweise Kostenerstattung durch Ihre Krankenkasse möglich sein. Ob und in welcher Höhe Sie einen Betrag zurückerhalten, hängt von der erbrachten Leistung und Ihrem Versicherungsträger ab. Bei der ÖGK beträgt die Erstattung für erstattungsfähige wahlärztliche Leistungen grundsätzlich 80 Prozent des entsprechenden Kassentarifs, nicht 80 Prozent der privaten Honorarnote.

Wenn Ihre Hand seit Wochen schmerzt, die Finger kribbeln oder ein Finger blockiert und Sie nicht wissen, an wen Sie sich wenden sollen, lade ich Sie zu einem Beratungsgespräch in meine Ordination in Wien ein. Ich untersuche Ihre Hand gründlich, erkläre Ihnen die mögliche Ursache und sage Ihnen ehrlich, ob ich der richtige Ansprechpartner bin oder ob ein anderes Fachgebiet besser helfen kann.

Ich freue mich darauf, Sie bald für ein persönliches Gespräch in meiner Ordination begrüßen zu dürfen!

Geprüft durch den Autor

DR. STEFAN GÄRNER

FACHARZT FÜR PLASTISCHE, ÄSTHETISCHE UND REKONSTRUKTIVE CHIRURGIE IN WIEN

In den letzten 15 Jahren habe ich mich auf die ästhetische und rekonstruktive Gesichts- und Brustchirurgie spezialisiert. Das fängt bei Facelift und Filler an, geht über Brustvergrößerung und -straffung und bis hin zu Formveränderungen sowie Wiederherstellung der Brust. Um in diesen Bereichen immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, besuche regelmäßig nationale und internationale Kongresse – so kann ich Sie bestmöglich beraten.

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FAQ

Sind Orthopäden auch für Hände zuständig?
Ja, Orthopäden behandeln auch Erkrankungen und Beschwerden der Hände, darunter Arthrose, Sehnenprobleme und Verletzungsfolgen. Viele Behandlungen erfolgen zunächst konservativ. Für komplexere Erkrankungen oder operative Eingriffe kann eine spezialisierte Handchirurgie sinnvoll sein. Entscheidend ist die Erfahrung mit dem jeweiligen Krankheitsbild.
Was hilft gegen starke Handschmerzen?
Je nach Ursache können vorübergehende Schonung, vorsichtiges Kühlen, Hochlagern und geeignete schmerzlindernde Medikamente helfen. Bei starken, plötzlich auftretenden oder zunehmenden Schmerzen sollten Sie die Hand allerdings rasch ärztlich untersuchen lassen. Halten leichtere Beschwerden länger an oder kehren sie wieder, ist ebenfalls eine Abklärung sinnvoll.
Wie fühlen sich Nervenschmerzen in der Hand an?
Typisch sind Kribbeln, Taubheit, Brennen oder elektrisierende Schmerzen, die bestimmte Finger betreffen und häufig nachts auftreten. Beim Karpaltunnelsyndrom sind vor allem Daumen, Zeige- und Mittelfinger betroffen. Andere Nerven können ein anderes Beschwerdemuster verursachen.
Brauche ich eine Überweisung für den Handchirurgen?
Nein, Sie können direkt einen Termin in meiner Ordination vereinbaren. Vorhandene Befunde und eine Überweisung sind aber hilfreich, insbesondere wenn Sie bereits wegen derselben Beschwerden untersucht wurden.
Was kann es sein, wenn die Hand beim Greifen weh tut?
Häufige Ursachen sind eine Rhizarthrose am Daumen, eine Sehnenscheidenentzündung oder ein Ganglion. Auch andere Gelenk-, Sehnen- oder Nervenprobleme können Schmerzen beim Greifen verursachen. Die genaue Ursache lässt sich durch eine Untersuchung und bei Bedarf durch Ultraschall oder Röntgen klären.
Welcher Arzt behandelt das Karpaltunnelsyndrom?
Ein Karpaltunnelsyndrom kann durch den Hausarzt, die Neurologie oder die Handchirurgie abgeklärt werden. Eine Nervenmessung in der Neurologie kann die Diagnose bestätigen und den Schweregrad bestimmen. Konservative und operative Behandlungen erfolgen je nach Befund, häufig unter handchirurgischer Betreuung.

DR. STEFAN GÄRNER

IHR FACHARZT FÜR PLASTISCHE, ÄSTHETISCHE UND REKONSTRUKTIVE CHIRURGIE IN WIEN

Ich freue mich darauf, Sie in meiner neuen Ordination begrüßen zu dürfen!

AUF EINEN BLICK

KURZINFO

Endergebnis: abhängig von Diagnose und Behandlung
Ausfallzeit: je nach Diagnose
Kosten: Wahlarzt: privat oder über Zusatzversicherung
Dauer: Abklärung bei Beschwerden über 2–4 Wochen
Nachbehandlung: je nach Befund Schiene, Injektion, Handtherapie oder Operation