Wann ist eine Oberarmstraffung sinnvoll?
Mit zunehmendem Alter, nach starkem Gewichtsverlust oder durch genetische Veranlagung kann die Haut an den Oberarmen ihre Festigkeit verlieren. Überschüssiges Gewebe hängt herab und lässt die Arme schlaff wirken – umgangssprachlich oft als „Winkearme“ bezeichnet. Für viele Betroffene ist das nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern schränkt auch das Wohlbefinden im Alltag ein.
Viele meiner Patientinnen und Patienten vermeiden es, kurzärmelige Kleidung zu tragen, und fühlen sich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Wenn weder Sport noch Diäten die gewünschte Verbesserung bringen, kann eine Oberarmstraffung Abhilfe schaffen. Bei dem Eingriff entferne ich das überschüssige Haut- und Fettgewebe an der Innenseite der Oberarme und forme den Arm neu.
Liegt kein Hautüberschuss, sondern vor allem überschüssiges Fettgewebe vor, kann auch eine Fettabsaugung eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein. Gerne berate ich Sie in meiner Ordination in Wien, welche Methode für Sie die beste Lösung darstellt.
Was muss ich vor einer Oberarmstraffung beachten?
Vor dem Eingriff findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem wir Ihre Wünsche und Erwartungen besprechen. Ich untersuche die Oberarme, beurteile die Hautqualität und den Umfang des Überschusses und erkläre Ihnen die geeignete Operationstechnik.
Blutverdünnende Medikamente wie Aspirin, Voltaren, Seractil oder Thomapyrin sollten Sie mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff absetzen. Auf Alkohol und Nikotin verzichten Sie bitte ebenfalls, da beides die Wundheilung negativ beeinflusst. Teilen Sie mir alle Medikamente mit, die Sie regelmäßig einnehmen.
Da die Oberarmstraffung unter Vollnarkose durchgeführt wird, dürfen Sie bis sechs Stunden vor dem Eingriff nur leichte Kost zu sich nehmen. Wasser oder ungesüßten Tee können Sie noch bis zwei Stunden vor der Operation trinken.
Wie verläuft die Oberarmstraffung?
Die Oberarmstraffung führe ich unter Vollnarkose durch. Der Eingriff dauert je nach Umfang etwa ein bis zwei Stunden. Vor der Operation zeichne ich die geplante Schnittführung auf Ihre Haut, um bei der Operation so präzise wie möglich arbeiten zu können.
Die Schnittführung richtet sich nach dem Ausmaß des Hautüberschusses. Bei geringem Überschuss reicht häufig ein Schnitt in der Achselhöhle aus, wobei die Narbe später kaum sichtbar ist. Bei stärkerem Hautüberschuss verläuft der Schnitt entlang der Innenseite des Oberarms bis zum Ellbogen. Ich achte darauf, die Narbe so zu platzieren, dass sie bei natürlicher Armhaltung möglichst unauffällig bleibt.
Über den Schnitt entferne ich das überschüssige Haut- und Fettgewebe und straffe die verbleibende Haut. Bei Bedarf kombiniere ich den Eingriff mit einer Fettabsaugung, um ein besonders harmonisches Ergebnis zu erzielen. Anschließend vernähe ich die Wundränder mit feinen Nähten und lege einen schützenden Verband an.
Muss ich bei einer Oberarmstraffung mit Risiken und Komplikationen rechnen?
Die Oberarmstraffung ist ein bewährter Eingriff mit geringem Komplikationsrisiko. Wie bei jeder Operation können jedoch Schwellungen, Blutergüsse und ein vorübergehendes Taubheitsgefühl im Bereich der Narbe auftreten. Diese Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Wochen ab.
In seltenen Fällen kann es zu Wundheilungsstörungen, Infektionen oder einer auffälligeren Narbenbildung kommen. Um das Risiko zu minimieren, ist es wichtig, die Nachsorgeempfehlungen konsequent einzuhalten und alle Kontrolltermine wahrzunehmen.
Was gilt es nach einer Oberarmstraffung zu beachten?
Nach dem Eingriff behalte ich Sie für mindestens eine Nacht zur stationären Beobachtung. In den ersten Tagen können Schwellungen und Spannungsgefühle auftreten, die sich durch konsequentes Kühlen und Hochlagern der Arme gut behandeln lassen.
Für ein optimales Ergebnis empfehle ich das Tragen von Kompressionsärmlingen für vier bis sechs Wochen. Diese unterstützen die Wundheilung und helfen, Schwellungen zu reduzieren. Nach etwa zwei Wochen werden die Nähte entfernt.
Auf Sport und schweres Heben sollten Sie vier bis sechs Wochen verzichten. Sauna, Dampfbad, Solarium und direkte Sonneneinstrahlung sind in den ersten sechs Wochen tabu. Verzichten Sie außerdem auf Alkohol und Nikotin, um die Wundheilung nicht zu verzögern. Direkte UV-Strahlung auf die Narben sollten Sie im ersten halben Jahr vermeiden, da sich diese sonst dunkel verfärben können.
Wann ist das Endergebnis einer Oberarmstraffung sichtbar?
Das endgültige Ergebnis der Oberarmstraffung ist nach etwa sechs bis zwölf Monaten sichtbar. In dieser Zeit bilden sich alle Schwellungen vollständig zurück und die Narben verblassen deutlich. Sie können die Heilungsdauer positiv beeinflussen, indem Sie meine Empfehlungen zur Nachsorge und Narbenpflege gewissenhaft befolgen.
Nach erfolgreicher Heilung haben die Oberarme wieder eine straffe, harmonische Form. Bei stabilem Gewicht und einer gesunden Lebensweise ist das Ergebnis langfristig sichtbar. Viele meiner Patientinnen und Patienten kombinieren die Oberarmstraffung mit einer Oberschenkelstraffung oder Bauchdeckenstraffung, besonders nach größerem Gewichtsverlust.
Mit welchen Kosten muss ich bei einer Oberarmstraffung rechnen?
Die genauen Kosten einer Oberarmstraffung hängen vom individuellen Befund und dem Umfang des Eingriffs ab. Im persönlichen Beratungsgespräch erstelle ich Ihnen einen detaillierten Behandlungs- und Kostenplan. Einen ersten Überblick finden Sie auf der Seite Preise.
Häufig gestellte Fragen zur Oberarmstraffung
Für wen eignet sich eine Oberarmstraffung?
Die Behandlung eignet sich für Personen mit erschlaffter Haut an den Oberarmen, sei es durch natürliche Alterung, genetische Veranlagung oder nach starker Gewichtsabnahme. Ein stabiles Gewicht vor dem Eingriff ist empfehlenswert.
Wo verlaufen die Narben bei einer Oberarmstraffung?
Die Narben liegen in der Regel an der Innenseite des Oberarms und sind bei natürlicher Armhaltung kaum sichtbar. Konsequente Narbenpflege unterstützt ein unauffälliges Verblassen.
Wie lange dauert die Genesungszeit?
Nach etwa zwei Wochen können Sie leichte Tätigkeiten wieder aufnehmen. Auf Sport und schweres Heben sollten Sie vier bis sechs Wochen verzichten.
Kann eine Oberarmstraffung mit einer Fettabsaugung kombiniert werden?
Ja, bei ausreichend vorhandenem Fettgewebe kombiniere ich die Straffung häufig mit einer Fettabsaugung. So lässt sich sowohl der Umfang reduzieren als auch die Hautqualität verbessern.
Ist eine Oberarmstraffung schmerzhaft?
Der Eingriff findet unter Vollnarkose statt, sodass Sie keine Schmerzen spüren. Danach ist mit einem leichten Spannungsgefühl zu rechnen, das sich gut medikamentös behandeln lässt.
Wie lange hält das Ergebnis einer Oberarmstraffung?
Bei stabilem Gewicht und gesunder Lebensweise ist das Ergebnis langfristig sichtbar. Die natürliche Hautalterung schreitet jedoch weiter voran.
Kann eine Oberarmstraffung mit anderen Straffungen kombiniert werden?
Ja, häufig wird sie mit einer Oberschenkelstraffung oder Bauchdeckenstraffung kombiniert – besonders nach größerem Gewichtsverlust.
Muss ich nach der Operation Kompressionswäsche tragen?
Ja, ich empfehle das Tragen von Kompressionsärmlingen für vier bis sechs Wochen. Diese unterstützen die Heilung und helfen, Schwellungen zu reduzieren.