Unterlidstraffung in Wien: Tränensäcke und Augenringe korrigieren

IN WIEN

Tränensäcke und Augenringe lassen den Blick müde wirken, auch nach ausreichend Schlaf. Dr. Gärner erklärt, wann eine Unterlidstraffung sinnvoll ist, welche Technik ohne äußere Narbe auskommt und wann Alternativen ohne Operation ausreichen.

Inhaltsverzeichnis

Eine Unterlidstraffung in Wien kann eine wirksame Behandlung sein, wenn ausgeprägte Tränensäcke den Blick dauerhaft müde erscheinen lassen. Anders als am Oberlid steht beim Unterlid häufig nicht der Hautüberschuss im Vordergrund, sondern vorgewölbtes Fettgewebe, das durch eine nachlassende Stabilität der stützenden Gewebestrukturen stärker hervortritt. Auch Hauterschlaffung und Veränderungen am Übergang zwischen Unterlid und Wange können eine Rolle spielen. Deshalb unterscheidet sich der Eingriff am Unterlid in der Planung, Operationstechnik und Heilung von der Oberlidstraffung.

Auf dieser Seite erkläre ich Ihnen, was Tränensäcke eigentlich sind, welche Techniken ich am Unterlid anwende, mit welchen Narben und Kosten Sie rechnen müssen und wann sich Veränderungen der Augenpartie auch ohne Operation verbessern lassen. Allgemeine Informationen zum Eingriff finden Sie auf der Hauptseite zur Augenlidstraffung.

Was sind Tränensäcke und Augenringe wirklich?

Ausgeprägte Tränensäcke entstehen häufig durch Fettgewebe, das normalerweise den Augapfel polstert und im Bereich der Augenhöhle liegt. Mit zunehmendem Alter können die stützenden Gewebestrukturen am Unterlid an Festigkeit verlieren, sodass sich die Fettpolster nach vorne vorwölben. Dadurch entstehen die typischen Erhebungen unter den Augen.

Diese Vorwölbungen können Schatten auf die darunterliegende Tränenrinne werfen und den Eindruck dunkler Augenringe verstärken. Allerdings handelt es sich nicht bei jeder Schwellung unter den Augen um vorgewölbtes Fettgewebe. Auch Flüssigkeitseinlagerungen können die Augenpartie geschwollen erscheinen lassen.

Augenringe haben ebenfalls unterschiedliche Ursachen. Bei manchen Menschen ist die Haut am Unterlid so dünn, dass darunterliegende Blutgefäße stärker durchschimmern. Bei anderen liegt eine vermehrte Pigmentierung vor. Auch ein Volumenverlust im Bereich der Tränenrinne kann Schatten verursachen und die Augen eingefallen wirken lassen.

Welche dieser Veränderungen bei Ihnen im Vordergrund steht, ist entscheidend für die Wahl der Behandlung. Während eine Unterlidstraffung vorgewölbtes Fettgewebe und überschüssige Haut korrigieren kann, benötigen pigmentbedingte Augenringe oder eine dünne Haut häufig andere Behandlungsmethoden.

Tränensäcke, die sich über mehrere Jahre langsam entwickeln, sind häufig altersbedingt oder genetisch beeinflusst. Treten Schwellungen dagegen plötzlich auf, sind sie einseitig, schmerzhaft oder mit weiteren Beschwerden verbunden, sollte zunächst eine augenärztliche oder gegebenenfalls internistische Abklärung erfolgen.

Wann ist eine Unterlidstraffung sinnvoll?

Eine Unterlidstraffung kann sinnvoll sein, wenn dauerhaft sichtbare Tränensäcke durch vorgewölbtes Fettgewebe entstehen und sich auch durch ausreichend Schlaf oder eine angepasste Hautpflege nicht wesentlich verändern.

Eine solche Vorwölbung lässt sich häufig durch die Untersuchung der Augenpartie und bestimmte Veränderungen der Blickrichtung erkennen. Allerdings reicht ein einfacher Selbsttest nicht aus, um sicher zwischen hervortretendem Fettgewebe, Flüssigkeitseinlagerungen und anderen Ursachen zu unterscheiden. Deshalb untersuche ich die anatomischen Verhältnisse am Unterlid im Beratungsgespräch genau.

Auch überschüssige Haut, feine Fältchen oder eine Kombination aus Tränensäcken und einer vertieften Tränenrinne können Gründe für eine operative Behandlung sein. Entscheidend ist, welche Gewebestrukturen verändert sind und welches Ergebnis sich durch den Eingriff realistisch erreichen lässt.

Viele Patientinnen und Patienten, die sich für eine Unterlidstraffung interessieren, sind zwischen 40 und 65 Jahre alt. Bei genetisch bedingten Tränensäcken können die Veränderungen jedoch schon deutlich früher auftreten. Ein bestimmtes Alter allein entscheidet deshalb nicht darüber, ob eine Operation sinnvoll ist. Bei rein ästhetischen Eingriffen müssen außerdem die gesetzlichen Altersgrenzen berücksichtigt werden.

Welche Techniken wende ich am Unterlid an?

Bei der Unterlidstraffung stehen grundsätzlich zwei operative Zugangswege zur Verfügung. Welche Technik ich anwende, hängt insbesondere davon ab, ob hauptsächlich vorgewölbtes Fettgewebe oder zusätzlich überschüssige Haut und eine verminderte Lidspannung vorliegen.

Bei der transkonjunktivalen Technik erfolgt der Zugang über die Innenseite des Unterlids. Über diesen Schnitt kann ich vorgewölbte Fettpolster vorsichtig reduzieren oder in geeigneten Fällen in Richtung der Tränenrinne verlagern. Dadurch lässt sich der Übergang zwischen Unterlid und Wange häufig gleichmäßiger gestalten, ohne unnötig Volumen zu entfernen.

Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass keine äußere Hautnarbe entsteht. Sie eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, bei denen vorwiegend die Fettpolster hervortreten und kein ausgeprägter Hautüberschuss vorliegt.

Bei der transkutanen Technik setze ich den Schnitt knapp unterhalb des Wimpernkranzes und führe ihn bei Bedarf seitlich entlang einer natürlichen Hautfalte weiter. Über diesen Zugang kann ich überschüssige Haut entfernen, das Fettgewebe korrigieren und gegebenenfalls den Augenringmuskel oder die stützenden Strukturen des Unterlids behandeln.

In bestimmten Fällen kombiniere ich einen Zugang über die Lidinnenseite mit einer sehr zurückhaltenden Entfernung überschüssiger Haut. Damit lässt sich die Vorwölbung der Fettpolster korrigieren, ohne unnötig viel Haut zu entfernen oder zusätzliche Spannung am Unterlid zu erzeugen.

Mir ist bei jeder Technik wichtig, das natürliche Volumen der Augenpartie möglichst zu erhalten. Wird zu viel Fettgewebe entfernt, kann das Unterlid später eingefallen oder hohl wirken. Mein Ziel ist deshalb kein möglichst flaches Unterlid, sondern ein weicher, harmonischer Übergang zwischen Unterlid und Wange.

Vorbereitung: Was muss ich vor der Unterlidstraffung beachten?

Vor der Operation untersuche ich Ihre Augenpartie ausführlich und bespreche mit Ihnen Ihre Krankengeschichte, bestehende Erkrankungen und regelmäßig eingenommene Medikamente. Besonders wichtig sind Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die die Blutgerinnung beeinflussen können. Ob diese vor dem Eingriff pausiert oder angepasst werden müssen, klären wir rechtzeitig und gegebenenfalls gemeinsam mit dem behandelnden Arzt. Bitte setzen Sie blutverdünnende Medikamente niemals eigenständig ab.

Bei bekannten Augenerkrankungen, trockenen Augen oder einer Schilddrüsenerkrankung kann eine zusätzliche augenärztliche beziehungsweise internistische Abklärung erforderlich sein. Insbesondere bestimmte Schilddrüsenerkrankungen können die Stellung und Funktion der Augenlider beeinflussen und müssen bei der Operationsplanung berücksichtigt werden.

Am Operationstag kommen Sie bitte ohne Augen-Make-up und Kontaktlinsen in meine Ordination. Wenn eine Sedierung geplant ist, erhalten Sie vorab genaue Anweisungen zur Nüchternheit und zur Einnahme Ihrer gewohnten Medikamente. Organisieren Sie außerdem eine Begleitperson für den Heimweg und sorgen Sie dafür, dass Sie sich in den ersten Tagen nach dem Eingriff ausreichend ausruhen können. Kühlkompressen und eine Sonnenbrille können in dieser Zeit hilfreich sein.

Nach der Operation sollten Sie für mindestens zwei Wochen auf anstrengende körperliche Aktivitäten und intensiven Sport verzichten. Schweres Heben, häufiges Bücken und körperliche Belastungen können Schwellungen und das Risiko von Nachblutungen erhöhen. Je nach Eingriff und Heilungsverlauf kann eine längere Sportpause erforderlich sein. Kurze, ruhige Spaziergänge sind dagegen meist bereits ab dem ersten Tag möglich, sofern Sie sich ausreichend fit fühlen.

Wie läuft die Unterlidstraffung ab?

Die Unterlidstraffung führe ich ambulant in meiner Ordination in Wien durch, in der Regel unter lokaler Betäubung in Kombination mit einer Sedierung (Dämmerschlaf). Der Eingriff dauert je nach Befund und Operationstechnik etwa 45 bis 60 Minuten. Bei einer kombinierten Ober- und Unterlidstraffung verlängert sich die Operationsdauer entsprechend.

Vor der Operation untersuche ich insbesondere die Spannung und Position des Unterlids. Diese Beurteilung ist wichtig, weil eine bereits bestehende Gewebeerschlaffung das Risiko erhöhen kann, dass das Unterlid nach dem Eingriff tiefer steht oder sich vom Augapfel entfernt.

Bei entsprechender Ausgangssituation kann es deshalb sinnvoll sein, den äußeren Lidwinkel zusätzlich zu stabilisieren. Dafür stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, deren Auswahl von der individuellen Anatomie abhängt.

Die sorgfältige Planung ist bei der Unterlidstraffung besonders wichtig, da die natürliche Lidposition und der Kontakt des Unterlids zur Augenoberfläche erhalten bleiben sollen. Im Vergleich zur Oberlidstraffung müssen daher zusätzliche anatomische und funktionelle Faktoren berücksichtigt werden.

Nach der Operation bleiben Sie zunächst zur Beobachtung in meiner Ordination. Wenn der unmittelbare Verlauf unauffällig ist, können Sie in der Regel noch am selben Tag in Begleitung nach Hause gehen. Nach einem Dämmerschlaf dürfen Sie nicht selbst Auto fahren und müssen die entsprechenden Verhaltensregeln für die Zeit nach der Sedierung beachten.

Welche Narben bleiben nach einer Unterlidstraffung?

Bei der transkonjunktivalen Technik entsteht keine äußerlich sichtbare Hautnarbe, da der Zugang über die Innenseite des Unterlids erfolgt. Die dortige Wunde muss dennoch vollständig abheilen. Bei einem äußeren Zugang liegt die Narbe knapp unterhalb des Wimpernkranzes und verläuft bei Bedarf seitlich entlang einer natürlichen Hautfalte. In den ersten Wochen kann sie als feine rötliche Linie sichtbar sein. Im Laufe der folgenden Monate wird sie normalerweise heller und unauffälliger. Die dünne Haut der Augenlider weist häufig günstige Voraussetzungen für eine unauffällige Narbenheilung auf. Dennoch kann das spätere Erscheinungsbild individuell unterschiedlich ausfallen. Eine vollständig unsichtbare Narbe lässt sich nicht garantieren. Die weitere Narbenreifung kann sechs bis zwölf Monate in Anspruch nehmen. Eine geeignete Narbenpflege und konsequenter Sonnenschutz unterstützen die Heilung. Wie Sie die Narben nach der Operation richtig pflegen, erkläre ich ausführlich auf meiner Seite zum Heilungsverlauf und zur Nachsorge.

Wie verläuft die Heilung am Unterlid?

Nach einer Unterlidstraffung können Schwellungen und Blutergüsse ausgeprägter sein und länger anhalten als nach einer reinen Oberlidstraffung. Das liegt unter anderem an den anatomischen Besonderheiten des Unterlids und am Umfang der durchgeführten Gewebekorrektur. In den ersten zwei bis drei Tagen nehmen die Schwellungen häufig zunächst zu. Anschließend beginnen sie bei unkompliziertem Verlauf allmählich zurückzugehen. Auch Blutergüsse können in dieser Phase sichtbar sein und ihre Farbe verändern, bevor sie vollständig verschwinden. Viele Patientinnen und Patienten sind nach etwa zehn bis 14 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Leichte Restschwellungen können jedoch über mehrere Wochen bestehen bleiben.

Bei einem äußeren Schnitt entferne ich die Fäden in der Regel nach etwa fünf bis sieben Tagen. Bei einem Zugang über die Lidinnenseite werden häufig selbstauflösende Fäden verwendet, sodass nicht immer eine Fadenentfernung erforderlich ist. Ein leichtes Spannungsgefühl, vorübergehende Trockenheit der Augen oder ein verstärkter Tränenfluss können während der ersten Heilungsphase auftreten. Gelegentlich kommt es auch zu einer vorübergehenden Schwellung der Bindehaut. Solche Beschwerden sollten im Rahmen der Nachsorge kontrolliert werden, insbesondere wenn sie zunehmen oder länger anhalten.

Nach etwa vier bis sechs Monaten lässt sich das Ergebnis meist gut beurteilen. Bis sämtliche Schwellungen abgeklungen sind und die Gewebestrukturen ihre endgültige Form erreicht haben, kann es im Einzelfall länger dauern.

Was kostet eine Unterlidstraffung in Wien?

Die Kosten für eine Unterlidstraffung beginnen in meiner Ordination bei 3.000 Euro für beide Augen. Je nach Umfang des Eingriffs, gewählter Betäubungsform und zusätzlich erforderlichen Maßnahmen kann sich der Preis erhöhen. Das gilt beispielsweise für eine Kombination aus Ober- und Unterlidstraffung oder für umfangreichere Korrekturen, bei denen Fettgewebe verlagert oder zusätzliche stabilisierende Maßnahmen durchgeführt werden. Auch die Kosten einer Sedierung können abhängig vom vereinbarten Leistungsumfang zusätzlich anfallen.

Im Beratungsgespräch untersuche ich Ihre Augenpartie und bespreche mit Ihnen, welche Behandlungsschritte sinnvoll sind. Anschließend erhalten Sie einen individuellen Kostenplan, in dem die vorgesehenen Leistungen transparent aufgeführt sind.

Eine Unterlidstraffung wird in den meisten Fällen aus ästhetischen Gründen durchgeführt und deshalb nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Liegt ausnahmsweise eine medizinisch relevante Funktionsstörung vor, kann eine Kostenübernahme im Einzelfall geprüft werden.

Welche Voraussetzungen für eine Kostenübernahme bei einer Oberlidstraffung gelten, erfahren Sie auf meiner Seite zur Augenlidstraffung und Krankenkasse.

Tränensäcke entfernen ohne OP: Welche Alternativen gibt es?

Nicht jede Veränderung am Unterlid erfordert eine Operation. Welche nichtoperativen Behandlungen infrage kommen, hängt vor allem davon ab, ob vorgewölbtes Fettgewebe, ein Volumenverlust, eine verminderte Hautelastizität oder eine Pigmentierung im Vordergrund steht.

Unterspritzung

Bei einer vertieften Tränenrinne kann eine vorsichtige Unterspritzung mit Hyaluronsäure in ausgewählten Fällen den Übergang zwischen Unterlid und Wange ausgleichen. Dadurch können Schatten und der Eindruck eingesunkener Augen gemildert werden. Ausgeprägte Fettpolster lassen sich damit jedoch nicht entfernen.

Das Ergebnis einer Hyaluronsäurebehandlung ist häufig unmittelbar nach der Behandlung erkennbar, kann sich durch vorübergehende Schwellungen aber noch verändern. Die Wirkung hält je nach Produkt, Gewebe und individueller Reaktion unterschiedlich lange an und kann auch deutlich über zwölf bis 18 Monate hinaus bestehen bleiben.

Gerade die Tränenrinne ist eine anatomisch empfindliche Region. Eine Unterspritzung kann hier unter anderem zu länger anhaltenden Schwellungen, sichtbaren Unregelmäßigkeiten oder einer bläulichen Verfärbung führen. Sehr selten sind auch schwerwiegende Gefäßkomplikationen bis hin zu Sehstörungen möglich. Deshalb ist eine sorgfältige Auswahl der Patientinnen und Patienten besonders wichtig. Bei bereits ausgeprägten Tränensäcken oder einer Neigung zu Wassereinlagerungen kann eine Behandlung mit Hyaluronsäure ungeeignet sein. Weitere Informationen zu dieser Behandlung finden Sie auf meiner Seite zu Fillern.

Laserbehandlung

Bei feinen Fältchen und einer nachlassenden Hautqualität am Unterlid kann eine Behandlung mit dem Lavieen Thulium Laser infrage kommen. Je nach Hautzustand und Behandlungsparametern lassen sich damit die Hautstruktur und das Erscheinungsbild feiner Linien verbessern. Eine ausgeprägte Hauterschlaffung oder hervortretende Fettpolster können dadurch jedoch nicht ausreichend korrigiert werden.

Auch Verfahren mit fokussiertem Ultraschall werden zur Hautstraffung eingesetzt. Ob sie im empfindlichen Unterlidbereich geeignet sind, muss allerdings besonders sorgfältig geprüft werden. Nicht jedes Verfahren ist für eine Anwendung unmittelbar am Auge zugelassen oder sinnvoll.

Dunkle Augenringe, die vor allem durch eine vermehrte Pigmentierung entstehen, können je nach Ursache durch geeignete Laserbehandlungen oder aufhellende Hautpflege verbessert werden. Sind dagegen dünne Haut, durchscheinende Gefäße oder anatomische Schatten verantwortlich, müssen andere Möglichkeiten geprüft werden.

Ausgeprägte Tränensäcke, die durch dauerhaft vorgewölbtes Fettgewebe entstehen, lassen sich mit diesen nichtoperativen Verfahren nicht in gleicher Weise korrigieren wie durch eine Operation. Cremes, Kühlpads und vorsichtige Massagen können vorübergehende Flüssigkeitseinlagerungen mildern, beseitigen aber keine hervortretenden Fettpolster.

Im Beratungsgespräch erkläre ich Ihnen, welche Methode bei Ihrem individuellen Befund ein sichtbares Ergebnis erwarten lässt und wo die Grenzen einer Behandlung ohne Operation liegen.

Lohnt sich eine Unterlidstraffung?

Diese Frage höre ich häufig, und die Antwort hängt sowohl von Ihrem persönlichen Leidensdruck als auch vom anatomischen Befund ab. Wenn dauerhaft hervortretende Fettpolster den Blick müde wirken lassen, obwohl Sie ausreichend schlafen, kann eine Unterlidstraffung eine deutliche Verbesserung erzielen. Die Operation ermöglicht es, vorgewölbtes Fettgewebe gezielt zu korrigieren und den Übergang zwischen Unterlid und Wange harmonischer zu gestalten.

Das Ergebnis ist in der Regel langanhaltend. Dennoch geht der natürliche Alterungsprozess auch nach einer Unterlidstraffung weiter, sodass sich Haut und Gewebe im Laufe der Jahre erneut verändern können. Bei sorgfältiger Planung und zurückhaltender Operationstechnik ist häufig ein natürliches, ausgeruhtes Erscheinungsbild erreichbar. Ein bestimmtes Ergebnis kann jedoch nicht garantiert werden.

Weniger geeignet ist eine Unterlidstraffung, wenn dunkle Augenringe hauptsächlich durch eine vermehrte Pigmentierung, sehr dünne Haut oder durchscheinende Blutgefäße verursacht werden. In solchen Fällen können andere Behandlungen sinnvoller sein, da eine Operation die eigentliche Ursache nicht unbedingt behebt.

Als Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist es mir wichtig, Ihnen im Beratungsgespräch offen zu erklären, welche Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist und auf welche Maßnahmen verzichtet werden kann. Eindrücke von möglichen Behandlungsergebnissen finden Sie in meiner Vorher-Nachher-Galerie.

Welche Risiken gibt es bei einer Unterlidstraffung?

Die Unterlidstraffung ist ein etablierter chirurgischer Eingriff, erfordert aufgrund der empfindlichen anatomischen Strukturen jedoch eine besonders sorgfältige Planung und Durchführung. Vorübergehende Begleiterscheinungen wie Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühle, verstärkter Tränenfluss oder trockene Augen sind möglich. Diese Beschwerden bilden sich bei unkompliziertem Heilungsverlauf meist innerhalb von Tagen bis Wochen zurück. Wie bei jeder Operation können außerdem Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen oder auffällige Narben auftreten. Auch Asymmetrien, länger anhaltende Schwellungen und Veränderungen der Empfindlichkeit sind möglich.

Zu den spezifischen Risiken der Unterlidstraffung gehören Veränderungen der Unterlidposition. Dabei kann das Unterlid nach unten gezogen werden, was als Unterlidretraktion bezeichnet wird. Dreht sich der Lidrand zusätzlich nach außen, spricht man von einem Ektropium. Beide Veränderungen können den Kontakt zwischen Augenlid und Augenoberfläche beeinträchtigen und Beschwerden wie Trockenheit, Reizungen oder verstärkten Tränenfluss verursachen. Das Risiko solcher Veränderungen kann insbesondere bei einer ausgeprägten Gewebeerschlaffung, einer ungünstigen Narbenbildung oder einer zu umfangreichen Hautentfernung erhöht sein.

Um diese Risiken möglichst gering zu halten, beurteile ich die Lidspannung vor dem Eingriff genau, entferne überschüssige Haut zurückhaltend und wähle die Operationstechnik entsprechend den anatomischen Voraussetzungen. Bei Bedarf stabilisiere ich zusätzlich den äußeren Lidwinkel. Auch eine übermäßige Entfernung von Fettgewebe kann das Ergebnis ungünstig beeinflussen und zu einem eingefallenen Erscheinungsbild führen. Deshalb lege ich besonderen Wert auf den Erhalt des natürlichen Volumens.

Sehr selten können schwerwiegende Blutungen hinter dem Auge auftreten, die das Sehvermögen gefährden. Plötzlich einsetzende starke Schmerzen, rasch zunehmende Schwellungen oder Sehstörungen müssen deshalb unverzüglich medizinisch abgeklärt werden.

Trotz sorgfältiger Planung und Durchführung lassen sich Komplikationen nicht vollständig ausschließen. Über die individuellen Risiken und mögliche Behandlungsalternativen kläre ich Sie vor der Operation ausführlich auf.

Kann ich die Unterlidstraffung mit anderen Behandlungen kombinieren?

Eine Unterlidstraffung lässt sich in vielen Fällen mit einer Oberlidstraffung kombinieren. Das kann sinnvoll sein, wenn sowohl am Oberlid überschüssige Haut als auch am Unterlid ausgeprägte Tränensäcke vorhanden sind. Durch eine gemeinsame Planung können beide Bereiche aufeinander abgestimmt behandelt werden.

Bei einem Volumenverlust im Bereich der Tränenrinne oder des oberen Wangenbereichs kann ergänzend eine Eigenfettbehandlung infrage kommen. Dabei wird körpereigenes Fettgewebe verwendet, um bestimmte eingefallene Bereiche aufzufüllen und den Übergang zwischen Unterlid und Wange zu verbessern. Wie bei anderen Injektionsbehandlungen müssen auch hier mögliche Risiken sorgfältig berücksichtigt werden.

Seitliche Fältchen neben den Augen, sogenannte Krähenfüße, lassen sich gegebenenfalls zusätzlich mit Botox behandeln. Diese Behandlung wirkt auf die Aktivität der mimischen Muskulatur und korrigiert keine vorgewölbten Fettpolster am Unterlid.

Ob eine kombinierte Behandlung sinnvoll ist, hängt von Ihren Wünschen, dem anatomischen Befund und dem Umfang der einzelnen Eingriffe ab. Im Beratungsgespräch erkläre ich Ihnen, welche Möglichkeiten sich ergänzen und ob eine gemeinsame oder zeitlich getrennte Behandlung empfehlenswert ist.

Wenn Tränensäcke oder Augenringe Sie stören und Sie wissen möchten, ob eine Unterlidstraffung oder eine Alternative ohne Operation für Sie infrage kommt, lade ich Sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch in meine Ordination in Wien ein. Ich untersuche Ihre Augenpartie, erkläre Ihnen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und bespreche mit Ihnen, welches Ergebnis realistisch erreichbar ist.

Ich freue mich darauf, Sie bald für ein persönliches Gespräch in meiner Ordination begrüßen zu dürfen!

Geprüft durch den Autor

DR. STEFAN GÄRNER

FACHARZT FÜR PLASTISCHE, ÄSTHETISCHE UND REKONSTRUKTIVE CHIRURGIE IN WIEN

In den letzten 15 Jahren habe ich mich auf die ästhetische und rekonstruktive Gesichts- und Brustchirurgie spezialisiert. Das fängt bei Facelift und Filler an, geht über Brustvergrößerung und -straffung und bis hin zu Formveränderungen sowie Wiederherstellung der Brust. Um in diesen Bereichen immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, besuche regelmäßig nationale und internationale Kongresse – so kann ich Sie bestmöglich beraten.

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FAQ

Kann man Tränensäcke ohne OP entfernen?
Vorübergehende Schwellungen durch Flüssigkeitseinlagerungen können sich durch Kühlung und geeignete Maßnahmen teilweise verbessern. Bei einer vertieften Tränenrinne kann eine Behandlung mit Hyaluronsäure in ausgewählten Fällen Schatten mildern. Ausgeprägte Tränensäcke durch vorgewölbtes Fettgewebe lassen sich mit nichtoperativen Verfahren jedoch nicht dauerhaft entfernen.
Bleiben nach einer Unterlidstraffung Narben?
Bei der transkonjunktivalen Technik erfolgt der Zugang über die Innenseite des Unterlids, sodass keine äußerlich sichtbare Hautnarbe entsteht. Bei einem äußeren Zugang liegt die Narbe knapp unterhalb des Wimpernkranzes und wird im Laufe der Monate meist zunehmend unauffällig. Vollständig unsichtbare Narben können jedoch nicht garantiert werden.
Was kostet eine Unterlidstraffung in Wien?
In meiner Ordination beginnen die Kosten für eine Unterlidstraffung bei 3.000 Euro für beide Augen. Der endgültige Preis hängt vom Umfang des Eingriffs und möglichen zusätzlichen Leistungen ab. Im Beratungsgespräch erhalten Sie nach der Untersuchung einen individuellen Kostenplan.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Unterlidstraffung?
Viele Patientinnen und Patienten sind nach etwa zehn bis 14 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Restschwellungen können jedoch mehrere Wochen bestehen bleiben. Das Ergebnis lässt sich meist nach vier bis sechs Monaten gut beurteilen, während die vollständige Narbenreifung länger dauern kann.
Wird die Unterlidstraffung in Vollnarkose durchgeführt?
In meiner Ordination erfolgt die Unterlidstraffung in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung in Kombination mit einem Dämmerschlaf. Eine Vollnarkose ist bei einer isolierten Unterlidstraffung häufig nicht erforderlich, kann abhängig von der individuellen Situation und dem geplanten Eingriff aber infrage kommen. Nach einer ambulanten Operation mit Sedierung können Sie in der Regel noch am selben Tag in Begleitung nach Hause gehen.
Wie riskant ist eine Unterlidstraffung?
Die Unterlidstraffung ist ein etablierter Eingriff, der jedoch spezifische Risiken mit sich bringt. Dazu gehören insbesondere Veränderungen der Unterlidposition, trockene Augen, Asymmetrien und Wundheilungsstörungen. Sehr selten können schwerwiegende Blutungen mit einer Gefährdung des Sehvermögens auftreten. Eine sorgfältige Operationsplanung und die Auswahl einer geeigneten Technik können Risiken reduzieren, aber nicht vollständig ausschließen.
Kommen Tränensäcke nach der Operation wieder?
Entferntes Fettgewebe bildet sich normalerweise nicht in gleicher Weise neu. Allerdings können sich verbliebene Fettpolster und die umgebenden Gewebestrukturen im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses weiter verändern. Auch Flüssigkeitseinlagerungen können unabhängig von der Operation auftreten. Das Ergebnis einer Unterlidstraffung ist in der Regel langanhaltend, eine erneute Veränderung der Augenpartie lässt sich jedoch nicht vollständig ausschließen.

DR. STEFAN GÄRNER

IHR FACHARZT FÜR PLASTISCHE, ÄSTHETISCHE UND REKONSTRUKTIVE CHIRURGIE IN WIEN

Ich freue mich darauf, Sie in meiner neuen Ordination begrüßen zu dürfen!

AUF EINEN BLICK

KURZINFO

Endergebnis: ca. 4–6 Monate
Ausfallzeit: ca. 10–14 Tage
Kosten: ab € 3.000 (beide Augen)
Dauer: ca. 45–60 Minuten, ambulant mit Dämmerschlaf
Nachbehandlung: Fadenzug nach 5–7 Tagen (äußerer Schnitt), 2 Wochen kein Sport